Was tun auf Kreta? Die schönsten Orte auf der Insel der Götter
Kreta ist weit mehr als nur eine griechische Insel – sie ist ein Land der Mythen, der Sonne und der Kontraste. Als Wiege der ersten großen europäischen Zivilisation ist sie heute ein beliebtes Reiseziel mit paradiesischen Stränden, spektakulärer Natur und reichem Kulturerbe.
Ob man sich in einer Villa mit Pool am Meer entspannen, in den Bergen wandern oder antike Ruinen entdecken möchte – Kreta bietet unzählige Möglichkeiten, zu staunen.
1. Kreta – eine Insel mit vielen Gesichtern
2. Die schönsten Naturstätten Kretas
3. Das historische Erbe Kretas
4. Kreta wie ein Einheimischer erleben
5. Wann man Kreta besuchen sollte und wie man dorthin gelangt
1. Kreta – eine Insel mit vielen Gesichtern
Mit über 250 km Länge von Ost nach West ist Kreta ein Mosaik aus Landschaften und Stimmungen. Im Westen zeigt Chania seinen venezianischen Hafen und ein elegantes Flair. In der Mitte vereint Rethymno osmanische Architektur mit familienfreundlichen Stränden. Heraklion, dynamisch und modern, beherbergt Museen und antike Ruinen. Im Osten offenbart das Lassithi-Plateau ein wildes, ursprüngliches Kreta.
Die Insel wird von kristallklaren Stränden gesäumt, ist von schroffen Gebirgen durchzogen und mit Dörfern übersät, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Ob als Paar, Familie, mit kleinem Budget oder luxuriös – Kreta ist ein ideales Reiseziel für jeden Reisetyp.
2. Die schönsten Naturstätten Kretas
Ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Kreta hat sich weite unberührte Landschaften bewahrt. Es gibt über 2000 Pflanzenarten und seltene Tiere wie die Kri-Kri-Ziege oder die Unechte Karettschildkröte. Um sie zu entdecken, erkunden Sie die wilde Seite der Insel – ihre Berge, Schluchten und Strände.
Zu den Highlights zählen:
- Die Lagune von Balos, zu Fuß oder per Boot erreichbar, ist eine Postkartenkulisse mit türkisfarbenem Wasser und weißem Sand.
- Der Strand von Elafonissi, berühmt für seinen rosafarbenen Sand und das seichte, türkisfarbene Wasser – ideal für Familien.
- Die Samaria-Schlucht, 16 km lang, ist ein unvergessliches Erlebnis für Wanderfreunde.
- Der Strand von Preveli, an der Mündung eines palmenbestandenen Flusses, vereint Frische und Exotik.
- Das Lassithi-Plateau, mit seinen traditionellen Windmühlen, bietet spektakuläre Bergpanoramen und einen authentischen Blick auf Kreta.
- Die Weißen Berge (Lefka Ori), das größte Gebirge der Insel mit über 30 Gipfeln über 2000 Meter, sind ein wahres Refugium für Wanderer und Naturliebhaber.
- Das Psiloritis-Massiv, ein UNESCO-Geopark, beeindruckt mit einer großen Vielfalt an Landschaften – von Hochgebirgen bis zu grünen Hochebenen.

3. Das historische Erbe Kretas
Ein Kreta-Besuch ist nicht komplett ohne einen Blick in die reiche Vergangenheit. Die Insel ist seit der Jungsteinzeit bewohnt und war die Wiege der minoischen Zivilisation – eine der ältesten Europas.
Sehenswert sind unter anderem:
- Der Palast von Knossos bei Heraklion – die bekannteste archäologische Stätte Kretas und Symbol der minoischen Kultur. Laut Legende befand sich hier das Labyrinth des Minotaurus.
- Spinalonga, eine ehemalige Festungsinsel und spätere Leprakolonie, fasziniert durch ihre Geschichte und Schönheit.
- Die versunkene Stadt Olous, die nach einem Erdbeben im Jahr 780 unterging, liegt in der Nähe von Elounda und kann zu Land und unter Wasser erkundet werden.
- Die Altstädte von Chania und Rethymno, mit engen Gassen, bunten Fassaden und venezianisch-osmanischen Einflüssen.
- Zahlreiche Klöster auf Höhenlagen, wie Arkadi, Preveli oder Toplou, zeugen vom Glauben und Widerstand der Kreter.

4. Kreta wie ein Einheimischer erleben
Ein Aufenthalt auf Kreta heißt auch, sich in die griechische Kultur einzutauchen, durch einfache und authentische Erlebnisse:
- Die lokale Küche in einer Dorftaverne probieren: Dakos, Moussaka, gegrillter Fisch, Graviera-Käse, Thymianhonig, Olivenöl.
- Über die Märkte schlendern, um lokale Produkte und handwerkliche Spezialitäten zu entdecken. Der Zentralmarkt von Heraklion, die Agora von Chania oder der Bauernmarkt von Rethymno sind ideale Orte, um die Kultur und Gastronomie Kretas kennenzulernen.
- An traditionellen Festen teilnehmen, etwa beim Raki-Fest in Tsikoudia, dem Karneval von Rethymno (einer der bekanntesten Griechenlands) oder dem Weinfest in Dafnes. Mit dabei: kretische Musik, Tänze, Raki, Wein und geselliges Beisammensein.
- In einem Gästehaus oder Agrotourismusbetrieb übernachten, um den lokalen Rhythmus mitzuleben.
- Kajak fahren oder mit dem Boot abgelegene Buchten bei Agia Galini, Skafia-Loutro oder Agia Marina entdecken.

5. Wann man Kreta besuchen sollte und wie man dorthin gelangt
Kreta ist ideal von April bis Oktober, mit milden Temperaturen im Frühling und einem heißen, aber windigen Sommer. Frühling und Herbst sind perfekt, um die Insel ohne Touristenmassen zu genießen, bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad. Für ruhige Strandtage ist der Altweibersommer ideal – im September ist das Meer noch 25–26 °C warm.
Die Insel verfügt über zwei internationale Flughäfen (Heraklion und Chania) mit Direktflügen aus vielen europäischen Städten. Ein Mietwagen wird empfohlen, besonders wenn man abgelegene Orte erkunden möchte.
Kreta hat die seltene Fähigkeit, auf den ersten Blick zu verzaubern und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ob zum ersten oder wiederholten Mal – es bietet stets ein einzigartiges Erlebnis zwischen Natur, Kultur und Gastfreundschaft.
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