Eigentümer in Spanien werden – was Sie wissen müssen
Möchten Sie Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung in Spanien werden, sich dort dauerhaft niederlassen, eine Mietinvestition tätigen oder ein Ferienhaus kaufen, um dieses schöne Land mit Ihrer Familie in den Ferien zu genießen…
Auch wenn Spanien ein gastfreundliches Land für ausländische Investoren ist, gibt es einige bewährte Vorgehensweisen, die Sie beachten sollten, damit Ihr Immobilienkaufprojekt erfolgreich ist.
2. Die mit dem Eigentum in Spanien verbundenen Kosten
3. Ein nach wie vor attraktiver Immobilienmarkt
1. Wie kauft man ein Haus in Spanien?
-
Was zu tun ist, um Eigentümer zu werden:
Um Eigentümer zu werden, benötigen Sie eine Steueridentifikationsnummer (NIE). Diese Registrierungsnummer ist notwendig, um zahlreiche Verwaltungsvorgänge durchzuführen. Sie wird bei der örtlichen Polizeidienststelle beantragt. Ihr Anwalt oder Immobilienmakler vor Ort kann den Antrag in Ihrem Namen stellen.
Es ist außerdem ratsam, ein Bankkonto für Nicht-Residenten in Spanien zu eröffnen. Dies erleichtert die Bereitstellung der Mittel für die Kaution oder die mit dem Kauf verbundenen Kosten sowie deren Nachverfolgbarkeit.
Das Wichtigste ist damit erledigt – nun können Sie das Haus Ihrer Träume in Spanien auswählen:
Häuser und Wohnungen zum Verkauf in Spanien
-
Was Sie wissen müssen, bevor Sie die Kaufurkunde unterschreiben:
Sie haben Ihre Immobilie gewählt und beschlossen, ein Angebot abzugeben. Vergessen Sie nicht, die üblichen Überprüfungen vorzunehmen.
Vergewissern Sie sich, dass die Immobilie in jeder Hinsicht dem entspricht, was angegeben wurde. Dazu sollten Sie das Grundbuch einsehen und prüfen, dass der Verkäufer weder verschuldet noch von einer Zwangsvollstreckung betroffen ist.
Kontrollieren Sie auch die tatsächliche Grundstücks- und Gebäudefläche im Kataster. Stellen Sie sicher, dass die Gemeinschaftskosten vom Verkäufer bezahlt wurden (er muss den Nachweis erbringen können) und dass die IBI (die örtliche Grundsteuer) beglichen wurde.
Zögern Sie nicht, sich von zertifizierten Fachleuten – Immobilienmakler, Anwalt und Notar – begleiten zu lassen, um die Überprüfungen der Immobilie vorzunehmen und den Kauf abzuschließen.
Sind die Überprüfungen durchgeführt und alle erforderlichen Dokumente zusammengetragen, können Sie die Kaufurkunde (Escritura) vor dem Notar unterschreiben. Um offiziell Eigentümer zu werden, muss die Urkunde anschließend im Grundbuchamt (registro de propiedad) eingetragen werden.
2. Die mit dem Eigentum in Spanien verbundenen Kosten
Eigentümer zu werden bringt eine Reihe von Kosten mit sich, zunächst im Zusammenhang mit dem Erwerb und später mit dem Besitz der Immobilie.
Die Notargebühren liegen zwischen 1 und 2 % des Kaufpreises, und die Maklerkosten (vom Käufer zu tragen) betragen in der Regel 5 bis 10 % des Kaufpreises. Je nach Region können Sie außerdem der Grunderwerbsteuer (6–7 % des Immobilienwerts) unterliegen oder der Mehrwertsteuer, wenn es sich um einen Neubau handelt (7 %).
Nach Abschluss des Kaufvertrags fallen weitere Kosten für den Besitz an. Dazu gehören: die IBI oder örtliche Grundsteuer, deren Satz von der Gemeinde festgelegt wird, die laufenden Betriebskosten sowie die Einkommensteuer für Nicht-Residenten, die auf der tatsächlichen Rendite der Immobilie mit 24,75 % berechnet wird. Im Falle eines Wiederverkaufs wird der Gewinn mit 21 % besteuert.
3. Ein nach wie vor attraktiver Immobilienmarkt
Spanien zieht trotz der deutlichen Erholung des Immobilienmarktes nach der Krise von 2008 weiterhin ausländische Investoren an. Im Jahr 2024 verzeichneten die Immobilienpreise erneut einen Anstieg von 8,4 % und erreichten Ende des Jahres landesweit durchschnittlich 2.389 €/m².
Einige Regionen verzeichneten noch deutlichere Zuwächse. So stiegen die Preise im Jahr 2024 in der Autonomen Gemeinschaft Valencia um 19,8 %, während Städte wie Madrid, Valencia und Málaga Zuwächse von über 20 % verzeichneten.
Dieser Trend lässt sich durch mehrere Faktoren erklären, darunter eine starke ausländische Nachfrage, ein begrenztes Angebot an Neubauten und die wirtschaftliche Dynamik der großen spanischen Metropolen.
Trotz der starken Preissteigerungen im Jahr 2024 liegen die Immobilienpreise in Spanien jedoch meist niedriger als in Frankreich.
Das günstige Klima und die im Vergleich zu Frankreich niedrigeren Lebenshaltungskosten sind zwei weitere ausgezeichnete Gründe, sich für die Iberische Halbinsel zu entscheiden. Die Mittelmeerküste – stark touristisch geprägt mit der Costa Brava, der Costa Blanca, den Gegenden um Valencia, Torrevieja oder Barcelona – bietet zudem gute Voraussetzungen für eine rentable Investition, insbesondere in Immobilien am Meer.
Suchen Sie Ihr Traumhaus in Spanien? Entdecken Sie unsere Angebote:
Häuser und Wohnungen zum Verkauf in Spanien
Artikel zum gleichen Thema:
In Spanien leben: Leitfaden zu Feiertagen und lokalen Festen
Ein Haus in Spanien kaufen: die Liste der erforderlichen Dokumente
Welches Budget sollte man für den Kauf eines Hauses mit Meerblick in Spanien einplanen?
Ein Haus in Barcelona renovieren: vorschriften, genehmigungen und bewährte praktiken










